Autor: Katharina Hüttner

NEBENKIRCHE WIMPASING

Philip Apian berichtete 1580 zum ersten Mal von einer Kapelle, die zur Erinnerung an die Schlacht errichtet und „Wimpassing“ genannt worden sei. Als Bauherr trat das Kloster Au am Inn auf. Der Schriftverkehr zeigt, dass die Kirche ohne die erforderlichen Genehmigungen errichtet worden ist, aber auch, dass das Haus Wittelsbach mit die treibende Kraft der Maßnahmen war.

FILIALKIRCHE SALMANSKIRCHEN

Die Kirche zu „Salbernkirchen“ wie es in alten Urkunden heißt, ist eng verbunden mit den jeweiligen Schlossherren von Salmanskirchen. 1342 ließ der „edle und gestrenge“ Ritter Andreas Pfeffinger die alte baufällige Kirche niederreißen, neu aufbauen und anschließend wurde sie zu Ehren der Hl. Johannes Baptist und Johannes d. Evangelist geweiht.

FILIALKIRCHE KIRCHBRUNN

Die erste Kirche in Kirchbrunn war dem Heiligen Nikolaus geweiht. 1754 richtete das Pfleg- und Landgericht Neumarkt an der Rott in einem Schreiben an das Kloster Au am Inn den Wunsch die baufällige Kirche durch einen Neubau auf der Anhöhe oberhalb zu ersetzen. Am 12. September 1762 wurde die neue Marienkirche feierlich durch den Salzburger Fürstbischof Sigismund Christopherus von Schrattenbach eingeweiht. 1962 konnte das 200-jährige Bestehen der Wallfahrtskirche gefeiert werden.

FILIALKIRCHE WEIDENBACH

Der erste geschichtliche Anhaltspunkt für das Dorf Weidenbach findet sich im Güterverzeichnis des Bischof Arno von Salzburg aus dem Jahr 788/790. Mit einer Urkunde ist die über 1200-jährige Existenz von Weidenbach nachgewiesen. Die jetzige Kirche geht als spätromanischer Bau ins frühe 14. Jahrhunderts zurück und zählt zu den ältesten Kirchen unseres Pfarrverbandes.